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Die Geschichte
der jüdischen Gemeinden in Karlsruhe in Stichpunkten zusammengestellt von David Seldner |
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| Die Anzahl der in Karlsruhe lebenden
Juden kann dieser Graphik
entnommen werden Bereits 1348/1349 leben Juden in Durlach (Judenverfolgungen im Zusammenhang mit der Pest, Deutzer Memorbuch) 1547: Markgraf Ernst I. nimmt Schutzjuden in Durlach auf 1672: Markgraf Friedrich VI. legt Bedingungen für die Schutzaufnahme fest, Bau einer Synagoge ist nicht gestattet Für die Zahlung eines Schutzgeldes erlangen Juden u.a. das Recht auf freie Religionsausübung. 1715: Markgraf Karl-Wilhelm von Baden-Durlach legt den Grundstein für die neue Hauptstadt Karlsruhe. In die Stadt aufgenommen werden konnte man auch als Schutzjude gegen Zahlung von Schutzgeld Die Gemeinde errichtet eine Synagoge, eine Mikwe, ein Spital und einen Friedhof: Der erste jüdische Friedhof in Karlsruhe wird 1723 am Mendelssohnplatz angelegt |
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Buchdruck: |
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| Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts werden
in Karlsruhe hebräische Bücher gedruckt. Erstes hebräisches
Druckwerk, das in Karlsruhe hergestellt wurde, ist das 1755 gedruckte Korban
Nathanael das Hauptwerk des damaligen Karlsruher Rabbiners
Nathanael Weill. Im ganzen sind 64 hebräische Drucke in Karlsruhe entstanden |
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| Synagogen: |
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1798 wird mit dem Bau der Synagoge in der
Kronenstraße begonnen, nach Plänen des berühmten Architekten
Weinbrenner. |
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An ihrer Stelle wird von Baurat Durm ein
Neubau mit Chor und Orgel errichtet, der 1875 in Anwesenheit des großherzoglichen
Paares eingeweiht wird. |
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Daraufhin beschliessen diese den Bau einer
eigenen Synagoge in der Karl-Friedrich-Straße. |
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Friedhöfe: Weitere Friedhöfe |
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Einrichtungen vor dem Krieg:
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| 9.·November
1938: Pogromnacht Beide Synagogen werden zerstört. Die Ruinen der beiden Synagogen mussten auf Kosten der Gemeinde abgebrochen werden. Später erhielt die Gemeinde die Erlaubnis, in Räumen des Gemeindehauses in der Herrenstraße einen Betsaal herzurichten. Insgesamt wanderten zwischen 1933 und 1939 1.744 Karlsruher Juden aus Am 22. Oktober 1940 wurden 945 Karlsruher Juden in das Lager Gurs am Fuß der Pyrenäen deportiert. |
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| Nach dem Krieg: | ||||||||||||||||
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